Die Hackstriegeltechnik

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Im Bio Ackerbau taucht zwangsläufig früher oder später das Thema Striegeltechnik auf.


So auch bei mir dieses Frühjahr ,obwohl eigentlich im Herbst schon Augenmerk darauf gerichtet sein sollte da die Unkräuter im frühen Stadium bekämpft werden sollten.


Es war allerdings so , dass nur der Dinkel relativ früh gesät wurde und dieser von Natur aus sehr Konkurenzkräftig ist.Der Weizen und die Triticale wurden erst anfang,bzw mitte November gesät.

Bei der Auswahl der Geräte achtet man meistens als erstes auf den Preis, da die Maschine auch rentabel sein sollte.

Da stehen immer Geräte aus osteuropäischer Fertigung im Fokus.

Hierbei ist mir allerdings aufgefallen dass diese bei einem 9 m Gerät statt 360 mit nur 280 Zinken ausgestattet sind.Im hinblick auf ein gutes arbeitsergebnis habe ich dann auch noch beim JD Händler ein Angebot eingeholt.

Dieser hat mir dann einen Einböck Aerostar mit 9 m Arbeitsbreite und einfachem hydraulischen Klapprahmen angeboten.

Da wir aber teilweise sehr hügelige Flächen zu bearbeiten haben und ich zwecks auswahl des richtigen Gerätes noch rücksprache mit dem zuständigen Aussendienst Mitarbeiter der Firma Einböck gehalten habe hat mir dieser zur Scherenklappung geraten,es sind die Seitenarme nochmals mit eienm Gelenk versehen das die Bodenanpassung verbessert.


Im Endeffekt war dann der Preisunterschied zu einem 12 m Gerät nicht mehr sehr gross.

Dieses konnte ich beim Händler dann zur Probe abholen und damit Arbeiten.

Angenehmer nebeneffekt der grösseren Arbeitsbreite ist dass ich weniger Fahrspuren habe und evtl dann auch 12 m fahrgassen anlegen kann.


Das Gerät hat mich auf dem Feld dann überzeugt so dass ich es behalten habe.

Gestriegelt habe ich bislang den Dinkel und einige Flächen des Winterweizen.

Wobei im Dinkel die unkräuter schon zu gross waren ,aber einiges konnte doch noch erreicht werden und die Bodenlockerung sowie das unterbrechen der kapillariät hatten einen guten effekt für das Wachstum.

Eventuell gehe ich da nochmals durch.

Der Winterweizen war noch etwas schwach und in eienm Schlag der Boden sehr grob Klutig,da habe ich nur eine Teilfläche gemacht um erfahrungen zu sammeln.


Daneben habe ich auch noch einige Flächen im Grünland damit bearbeitet.Die Maulwurfhaufen wurden mangels fehlender schleppschiene nicht ganz so sauber eingeebnet wie mit der Wiesenegge ,aber ich denke bei 6 cm mindest Mähhöhe sollte das kein problem sein.

Das gerät ist nicht so aggresiv wie ein reiner Wiesenstriegel ,aber das wollte ich auch nicht.

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