Beiträge von kleinefarm

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Die Wartungsarbeiten vom 14.02.2019 sind weitestgehend abgeschlossen.
Da wir am Server auf die aktuelle PHP Version gewechselt sind, kann es jedoch zu Problemen mit der Benutzung kommen.

Sollte euch etwas auffallen, teilt uns das doch bitte per Forum, Konversation oder E-Mail (office@jd-Technik-Treff.de) mit.

Bitte beachtet das die Bereiche Ratgeber, Wiki und Download noch nicht wieder zur Verfügung stehen und dieses wohl noch etwas dauern wird.

Mit freundlichen Grüßen
Das Team des Jd-Technik-Treff.de

    Wichtig, bei allen Notstromerzeugern ist, dass sie auch hin und wieder mal angeschlossen und genutzt werden.

    Die Frequenzen eines Notstromerzeugers sind anders als die des öffentlichen Netzes. Somit können Frequenzumwandler und andere Verbraucher nicht ordnungsgemäß arbeiten. Die richtige Abstimmung des eigenen Stromkreises auf den Notstromerzeuger sollte daher gewährleistet sein.


    Hier ist beim ersten Gebrauch also ein Elektriker notwendig. Sonst kommt es wie es kommen muss... Es ist Heilig Abend, der Strom fällt aus... man holt den Notstromerzeuger aus der Ecke und nichts läuft...

    Ich hole dieses schöne Thema mal wieder hoch und gebe mal kleine einblicke in die Entwicklung unserer Bestände (Nördliches NRW)


    Fangen wir bei der Gerste an: Sie schiebt aktuell das Fahnenblatt und ist bis auf noch relativ wenigen Netzflecken recht gesund. Sind also etwa in EC37. Abschlussbehandlung steht bevor und ist für anfang nächster Woche geplant.


    Weizen:

    Tobak ist aktuell sehr Gesund und in EC 32.

    Benchmark fängt an Gelbrostpusteln zu zeigen. Es ist aber noch kein extremer Befall. Hier ist EC 31.


    Triticale:

    Triticate ist aktuell in EC33. Die bestände sind hier aber alle relativ dünn. Zudem herrschte hier letze Woche auch ein hohes Mehltauaufkommen, welches auch dirket behandelt wurde.


    Ackerbohnen:

    Wir waren die ersten, die ihre Bohnen hier gelegt haben. Die Entwicklung ist aber aufgrund der langanhaltenden kälte noch nicht so üppig. Aktuell hat die Bohne ca 5cm Wuchshöhe und der Blattrandkäfer ist ordentlich zu gange.


    Problemunkraut Raps:

    Das Problemunkraut (wie inzwischen jedes Jahr) ist der Raps. Er kam spät ins schossen. Vor 3 Wochen war der Raps Quasi noch am Boden. Aber wie für den Raps üblich fängt er um den 20. April an zu blühen. Doch anscheind ging dieser Wachstumsschritt zu schnell und der Raps konnte so schnell nicht die Nährstoff- und Wasserversorgung sicher stellen sodass er schon zu beginn der Blüte braune Knospen gezeigt hat. Diese führten wir zu dem Zeitpunkt noch auf den vorhandenen Rapsglanzkäfer zurück, doch inzwischen ist der Schaden so immens, dass es daran fast nicht mehr liegen kann.

    Es sind inzwischen kaum Schotenansätze zu erkennen :(


    Dies scheint wohl Bundesweit ein Problem zu sein, sodass sich hierüber viele schlau Herrschaften den Kopf zerbrechen. Bei dem Problem handelt es sich wohl um die physiologische Knospenwelke. Einen sehr interessanten Artikel dazu hat die Firma rapool veröffentlicht: https://www.rapool.de/index.cfm/article/4216.html


    Umbrechen mussten wir aufgrund der nassen Witterung im Herbst/Winter zum Glück nichts. Auch haben wir alle Früchte zu normalen Zeiten in den Boden bekommen.


    Wie sieht es bei euch auf den Feldern aus? Habt ihr auch ähnliche Probleme mit eurem Raps? Wie verfahrt ihr weiter mit dem Raps?

    Moin,

    heut mal ein JD fremdes Thema ;D

    Aber da quasi jeder Amazone hat, hoffe ich hier auch dafür guten Rat zu finden.


    Undzwar gibt es folgendes Problem:

    Beim schlaten der Teilbreiten fällt der druck von 3,2 Bar auf unter 2. Dies passiert aber nur bei den beiden äußeren. Die mittleren Teilbreiten passen.


    Ich habe den Gleichdruckaufsatz (Teilenummer: ZF959) in verdacht, da 2 dieser Aufsätze diesen Winter nicht überstanden haben. Ich habe die Voreinstellung aber genauso übernommen, wie von denen die ich ausgebaut habe :/


    Jemand ne Idee, wie man die richtig einstellt, oder wodran dieser Druckabfall noch liegen kann?

    Zudem stellt man sich die Frage, wozu man bei der neuen DüVo noch über Sinnhaftigkeit nachdenkt...


    Allein, wenn man sich die 3 Berechnungen ansieht (DBE, Nährstoffvergleich und Stoffstrombilanz) sollte man von Sinnhaftigkeit nicht mehr reden...


    Die DBE muss vorliegen, dass hier errechnete Ergebnis sagt aber nichts drüber aus, ob am Ende auch der Nährstoffvergleich passt... Und dieser ist ja nach wie vor maßgebend...


    Warum lässt man diese Unnötigen Berechnungen nicht weg und steckt noch ein wenig mehr Hirnschmalz in den Nährstoffvergleich?


    Nur mal so am Rande bemerkt, wo man hier die neue DüVo anspricht :X

    Das mal was kaputt geht ist auch klar- aber sollte man irgendwelche Verhaltensregeln aufstellen, oder wird das sowieso ignoriert?

    Wenn sowas ignoriert wird, musst du durchgreifen. Bekommt der die Maschine nicht mehr und fertig. Sonst denken sich die anderen auch: Warum muss ich das so machen?...


    Welche Frage ich mir hierzu auch noch stellen würde: Wie sieht das im Falle eines Unfalls aus? Ich denke nicht, dass hier die Versicherung deines Schleppers dann auch automatisch den schaden durch andere Verursacht zahlen wird.


    Zudem musst du dir bewusst sein, dass der Wartungsaufwand bei Verleihmaschinen deutlich höher ist, als fährt man nur selbst mit.
    Wir sehen das hier immer bei dem Kalkstreuer den wir vom Landhandel direkt mit leihen: Streuer gearde voll, aber dann ist das Band nicht stramm genug und läuft nicht an... All solche Sachen. Jeder stellt die Maschine ab, grob säubern oder gar Mengel beim abgeben aufzeigen macht kaum einer...


    Wir selbst verleihen unseren Mulcher, allerdings dann nur mit Trecker und Fahrer. So bleibt der vernünftige Umgang mit der Maschine gewährleistet. (zumindest in unseren Augen)


    Vor einigen Jahren hatten wir hier auch einen 4 reihigen Maisleger in einer Gemeinschaft, dass war immer ein graus.

    Jeder stellt die Maschine für seine Bedürfnisse ein, was bei dem alten Becker Maisleger echt immer nen Krampf war...

    Jeder stellt die Maschine zurück, für die Wartung und Reperatur fühlte sich hinterher keiner mehr verantwortlich.


    Exakt so stellt man sich sowas NICHT vor...


    Ich für meinen Teil, würde vorallem solch relativ hohe Investitionen nur selbst nutzen. Wenn überbetrieblich, dann mit einem von mir gestelltem Fahrer.


    Aber am Ende muss hier jeder seine Erfahrungen selbst sammeln. Wir kennen deine potenziellen Kunden nicht, wissen somit auch nicht, wie diese mit deinen Maschinen umgehen.

    ich denke, dass John Deere auch nicht sehr interessiert an Kunden in Österreich ist.

    Wenn es dort einen Importeur gibt gut und schön, sie werden aber sicherlich nichts unternehmen, den Markt dort zu stärken.

    Dafür ist die Landwirtschaft dort (aus den Augen eines solchen Konzerns) viel zu klein und somit eher weniger lukrativ.


    Wobei mir nun beim schreiben auch auffällt, dass auch kleinstrukturen was gutes für einen solchen Konzern sind. Denn das würde bedeuten, dass mehrere kleine Traktoren gekauft werden.


    Sieht man sich nun aber wieder die Entwicklung auf der Agritechnica oä. an, sieht man auch wieder, dass die Landtechnikhersteller lieber ins Großgeschäft investieren.

    Das Teil nennt sich Hubstrebe (star) oder Hubspindel (mit Gewinde wie in deinem Fall)


    Und der von dir als Hecklader bezeichnete Teil nennt sich Heckhydraulik bestehend aus Ober- und Unterlenkern :)

    Gut, Entfernung ist das eine, der Boden aber das andere. Unsere Böden sind wesentlich leichter als die bei euch, sodass hier das Wasser einfacher weg kann.


    Klar haben hier auch schon einige davon gesprochen, das sie teile ihrer Bestände wegen der Wassermengen um machen müssen... Aber man kennt ja die Bauern... Jammern können sie gut. Ich sehe hier kaum etwas was durch die Witterung bisher enorm beeinträchtigt wurde.


    Auch das mit der Gülle sehe ich entspannt. Die DüVo sagt:

    (1) Das Aufbringen von stickstoff- oder phosphathaltigen Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln darf nicht erfolgen, wenn der Boden überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder schneebedeckt ist. Abweichend von Satz 1 dürfen Kalkdünger mit einem Gehalt von weniger als zwei vom Hundert Phosphat auf gefrorenen Boden aufgebracht werden, soweit ein Abschwemmen in oberirdische Gewässer oder auf benachbarte Flächen nicht zu besorgen ist. Abweichend von Satz 1 dürfen ferner mit den dort genannten Stoffen bis zu 60 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar auf gefrorenen Boden aufgebracht werden, wenn

    1.der Boden durch Auftauen am Tag des Aufbringens aufnahmefähig wird,
    2.ein Abschwemmen in oberirdische Gewässer oder auf benachbarte Flächen nicht zu besorgen ist,
    3.der Boden durch Einsaat einer Winterkultur oder von Zwischenfrüchten im Herbst eine Pflanzendecke trägt oder es sich um Grünland oder Dauergrünland handelt, und
    4.anderenfalls die Gefahr einer Bodenverdichtung und von Strukturschäden durch das Befahren bestehen würde.

    hier ist vorallem Punkt 4 wichtig, denn in diesem Jahr bei der Bodenfeuchte, die im Februar/März sicher noch nicht vollständig abgeklungen ist, sind Bodenverdichtungen und Strukurschäden ohne Frost unabdingbar.


    Frosttage werden wir aber definitiv noch bekommen, wir haben nunmal Winter :D Und dann wird auch gefahren werden und ist nach der DüVo ja auch erlaubt.

    Bei meinem letzten Post habe ich noch einen richtigen Regen verlangt. Den haben wir seit Oktober nun quasi durchgehend gehabt. (also Wettergott, wenn du das liest, reicht nun :D )

    Allerdings sind die Flächen hier für diese Jahreszeit nur normal Wassergesättigt. Es steht so gut wie kein Wasser auf dem Land. Ab und an in den Fahrgassen ne kleine pfütze, aber das ist mehr als Normal. Selbst die Flächen, aufdenen als erstes Wasser steht sind noch nicht betroffen.


    Auch das Weserhochwasser hier hält sich noch enorm in grenzen, haben wir schon deutlich schlimmer gehabt.


    Weizen ist alles drin, der erste Frost kam auch schon. -5°C gabs. Für die ersten Zwischenfruchtbestände war das schon ausreichend.


    Das einzige was wir nichtmehr geschafft haben ist die Winterfurche. Ist aber wohl auch nicht weiter schlimm, dann grubbern wir die Fläche im Frühjahr etwas tiefer und dann ist auch gut. Pflügen bringt da im Frühjahr wohl eher nichts mehr... Zu klutig :X


    Soweit die Wetterlage bei uns :)

    Zuerst war zu wenig Flüssigkeit drauf, dann wurde destiliertes Wasser nachgefüllt.

    Beim spindeln der Frostschutzsicherheit nach dem auffüllen wurde dann festgestellt, dass auch dies nicht ausreichend war.

    Also in gewisser Maßen beides.


    Also meint ihr, dass man dieses Gemisch aus 2er Kühlerflüssigkeiten nicht wechseln braucht?

    Ich habe diese in meinen 6 Jahren, in der ich die Maschine fahre nicht gewechselt und auch vorher vermute ich nicht, dass die gewechselt wurde.

    Die wurde genutzt, darum wurde in der Saison ja festgestellt, dass nur sehr wenig Kühlflüssigkeit drin war.

    Dann haben wir was von der Tanke geholt und nachgefüllt. Nun sind also 2 Sorten Kühlflüssigkeit drin, weshalb ich diese gern im Winter wechseln würde.