Beiträge von katzabragg

    Glasfaserspachtel ist nicht verkehrt.

    Fehlen grössere Stücke, gibts Glasfaser-

    matten.

    In Verbindung mit flüssigem Harz, plus Härter.

    Normale Spachtelmasse würde ich nicht nehmen, gibt wieder schnell Rissbildung.

    Und die Schadensstelle soll ja geschliffen,

    wieder eingefärbt werden.

    Da eignet sich Kleber nicht so gut.

    Und die Dachhaut ist ja aus so Glasfaser- Zeugs.

    Mein 820, ist als Nachfolger des 310, jetzt

    53 Jahre alt.

    Vor ca. 20 Jahren hat die nachgerüstete

    Warnblinkanlage aufgegeben.

    Hab eine neue Anlage verbaut.

    Vom Zeitgefühl her, bei Fragen nach z.B.

    einem Relais hörst im Fachhandel oft

    einen fröhlichen Lacher.

    Ich würde auf eine neue Warnblinkanlage

    zielen.

    Sind Universalteile, für 2- oder 3 Kammer-

    leuchten ausgelegt.

    Hexerei ist sicher nicht im Spiel.

    Ich kann mir vorstellen, dass der Stummel durch Umdrehen wo anders anpackt,

    dadurch zwei Drehzahlen möglich sind.

    Also Katalog oder Händler mal befragen.

    Kann schon sein, dass wegen Aufpreis seinerzeit, noch eine "Innerei" geändert

    werden muss.

    Ein Handbuch für deinen 1020 wäre keine

    Fehlinfestition?

    Google findet was.

    Und dass die Heckhydraulik beim Fahren

    einfach hochgeht ,seh ich jetzt nicht als

    Problem.

    Macht mein 820 seit 53 Jahren.

    Der Hebel lässt sich ganz einfach unten feststellen.

    Schon ist Ruhe.

    Es würde halt sinnvoll sein, erst mal den

    Öldruck zu messen, bevor du den Hirsch

    "auseinanderreist".

    Schritt für Schritt, und nicht den zweiten vor dem ersten.

    Das Auseinanderfahren ist bei den alten

    Dingern eine "Allerweltstätigkeit", Kabine

    wurde seinerzeit nicht verbaut.

    Fürs LS- Getriebe brauchts einen Kenner

    der alten Jonnys.

    Die `20er sind ja erst gut 50 Jahre aus der

    Garantiezeit raus.....

    Ich denke, dass der Kühler in früheren Zeiten mal vom Windflügel "angehackt"

    wurde.

    Kommt gerne bei einer stark defekten

    Wasserpumpe vor.

    Und auf dem Bild siehts so aus, als ob

    da ein paar Wasserkanäle dicht gemacht wurden.

    Das kann zu Problemen beim Kühlen führen.

    Hier hätte ein Spezialist früher ein komplett neues Netz eingelötet.

    Wie oben schon geschrieben:

    Schau auf dem neuen Themostat nach,

    welche Gradzahl da drauf steht.

    Bei meinem 1120 hats seinerzeit drei

    verschiedene gegeben.

    Der JD- Händler hats nicht gewusst, erst

    der Motorinstandsetzer war so schlau.

    Hat mein 1120 auch gemacht, abgebremst beim Fahren, wie von dir beschrieben.

    Lamellen im LS waren defekt.

    Ist schon etliche Jahre her, aber ich glaube

    das waren so um die € 1700.- an Material.

    Und ich denke auch, dass das Werkstatt-

    Arbeit ist.

    Spezialwekzeug zum Instandsetzen des

    LS- Getriebes war notwendig.

    Und hier wars Verschleiss.

    Weil, angeschleppt oder mit stehendem Motor abgeschleppt, wurde er die mehr als

    30 Jahre, die er hier auf dem Hof ist, nie.

    Seitenschaltung oder Ganghebel in der Mitte?

    Bei meiner Seitenschaltung hats geholfen,

    die Mechanik zu reinigen und zu schmieren (1950)

    Dazu den angeschraubten Verkleidungs-

    kasten entfernen, Gestänge freilegen.

    Kann auch sein, dass die Kupplung nicht

    richtig trennt.

    Knirscht die Gruppenschaltung mit den Zähnen?

    Synchronisiert Ist nur die Gangschaltung,

    Gruppenschaltung nicht!

    Wenn der Gang draussen ist, lässt sie sich ohne Last normal schalten.

    Und die Synchronringe lassen den Gang

    geräuschlos einlegen.

    Freuen tun sie sich über die Zusatzbelast-ung freilich nicht.

    Wenn an der Kurbelgehäuse- Entlüftung

    (Foto) viel Öl raustropft, ist meist zuviel Druck im Kurbelgehäuse.

    Ursache oft verschlissene Kolbenringe,

    Verschleiss an den Laufbuchsen.

    Das zeigt halt in Richtung neue Lauf-

    buchsen incl. Kolben.

    Die Öl- Tropferei aus der Entlüftung ist

    mir vor etlichen Jahren auch auf den Geist

    gegangen.

    Also hab ich die Entlüftung meines 1120 so verändert, dass das Kurbelabgas ins Ansaugrohr geht.

    Und mitsamt den Öltropfen zum Auspuff

    rausgeblasen wird.

    Das ist beim PKW Standard, nur die Traktoren entlüften ins Freie.

    Nach ein paar Jahren hats halt dann doch

    einen Satz Kolben mit Laufbuchsen gegeben.

    "Gruppe geht nicht rein?"

    Die 2 + R -Gruppen schaltet man nur bei Stillstand des Traktors, beim Fahren lassen sie sich nur mit gewaltigem Zähneknirschen wechseln.

    Laut BA auch nicht vorgesehen.

    Der 3. und 4. Gang sind "andersrum"

    angelegt, wurde bereits geschrieben.

    Und das Getriebe ist nicht synchronisiert,

    hochschalten geht geräuschmässig bei

    niedriger Drehzahl ganz gut, zum Runter-

    schalten brauchts Zwischengas.

    Den Aufkleber auf dem Getriebedeckel, wo die Schalthebel- Positionen draufstehen, gibts immer noch beim JD- Händler zu kaufen.

    Wenn der Handbremshebel zu leichtgängig ist, kann das Problem durchaus auftreten.

    Am nach oben führenden Gestänge sind

    Reibscheiben bei der Druckfeder verbaut,

    die sollen in Verbindung mit der vorgespannten Feder, den Hand- Drehzahlhebel im richtigen Mass schwergängig halten.

    Diese Reibscheiben haben evetuell nicht das ewige Leben.

    Und, Bilder ansehen, funktioniert nicht bei mir.

    Wenn Zylinderkopfschrauben mit Scheiben verbaut sind:

    !. Stufe 70 Nm

    2.Stufe 110 Nm

    3.Stufe 150 Nm

    Bei dieser Methode müssen die Schrauben nach dem Einlaufvorgang

    nochmals nachgezogen werden.


    Bei Flanschschrauben ohne Scheiben:

    1. Stufe 85 Nm

    2. Stufe 135 Nm

    3. Stufe Jede Schraube um 60° +/- 10° drehen.

    Hier ist kein zweites Nachziehen erforderlich.


    Ventilspiel:

    Einlass 0.35mm

    Auslass 0.45mm


    Bei diesen Motoren sitzen gerne die Laufbuchsen etwas tief, davon ist

    die Kopfdichtung oft nicht begeistert.

    Hat mein 1950 auch.

    Da hat die Dichtung 8 Jahre gehalten, jetzt im Januar erneuert.

    "Fliegt" sie bald wieder, müssen halt die Laufbüchsen "angepasst" werden.

    Das wird dann ein grösseres Spiel, heisst neue Büchsen, Kolben, Lager.

    Diese Aktion hat jetzt ca 60.- Euro an Dichtungsmaterial gekostet, die

    Kopfdichtung kostet 37€ beim Dreizylinder.

    Plus Motoröl, Kühlerfrostschutz, Thermostat.