Beiträge von katzabragg

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    Mein 1950 hat hinten neue Taurus Point8 gekriegt.

    Die "stanzen" ein unglaubliches Profil in die Grasnarbe.

    Saugrob, und tief.

    Die vorne verbauten Kleber (gut 80% Profil) gehen deutlich

    "zärtlicher" mit dem Grünlandboden um.

    Alles relativ.

    Mein 51-jähriger 820 hat echte 8700 Stunden auf der Uhr.

    Nachvollziehbar, läuft hier seit seiner "Geburt".

    Das Ding wird heute als "Spielzeug" belächelt, galt aber seinerzeit

    als "richtiger" Traktor für alle anfallenden Arbeiten.

    Und die meisten Stunden hat er die ersten 15- 20 Jahre gemacht.

    Als "Alleinherrscher" auf dem Hof.

    Heutzutage bleibt das Motoröl meist gut 2 Jahre in der Wanne.

    Weil da erst mal 100 Stunden anliegen.

    Wüsste auch nicht, was es da zu lachen gibt.

    Kindergarten, Schadenfreude?

    Einfach ausblenden.

    Und wenn der Traktor gar durchrepariert ist, sollte wohl eine Zeit

    Ruhe sein.

    Nicht nur John Deere hat Verschleissprobleme, andere auch.

    Und wenn ca. 1700 Stunden als 100 000 km gelten, hat der Jonny

    bei 5900 Stunden, eine stolze km- Zahl.

    Also, wie du oben schreibst, abwarten.

    Wie schon geschrieben, hilft oft gegen die "Zitterkrankheit" eine

    etwas erhöhte Leerlaufdrehzahl.

    Du hast, incl. Einspritzpumpe, jetzt einen "runderneuerten" Motor.

    Wird der Rest auch noch.

    Und ich glaube nicht, wenn du dir an JD- Stelle, jetzt einen betagten

    IHC holst, dass der klaglos funktioniert.

    Selbst ein neuer, oder junger Gebrauchttraktor. kann seinen Besitzer

    ganz schön ärgern.

    Und Zusatzkosten verursachen.

    Weil beileibe, nicht immer und überall, die für den Kunden kostenfreie

    Garantie, greift.

    Also, erstmal die liegengebliebenen Arbeiten erledigen, mit dem jetzt ja

    funktionierenden Hirschen.

    Bei meinem 1950, ist da rechts ganz aussen, der lange Hebel für

    "Heben/ Senken".

    Daneben, Richtung Fahrzeug- Mitte der 540/1000 Hebel der

    Heckzapfwelle.

    Wieder daneben der Hebel der Zugwiderstandsregelung.

    Der 1950 mit Bj. 1995, hat da aber 5 altmodische Stufen.

    Nix stufenloses, wie oben geschrieben.

    Kann schon sein, dass der 2850 da aufgerüstet ist.

    Dumme Frage: Warum hat man zu so einem Traktor keine BA?

    Dieses "verbotene" Buch hat mir schon wertvolle Infos gegeben.

    Die BA gehört zum Traktor, genau wie das Beiblatt.

    Und sollte vom Vorbesitzer fairerweise mitgegeben werden.

    Weil er jetzt damit nur die Altpapiertonne füttern kann.

    Und die Neu-/Wiederbeschaffung Geld kostet.

    Wenn du immer zwei Räder einer Achse abnehmen willst,

    musst du aber die Vorderachse gut gegen "pendeln" sichern.

    Das einfachste und sicherste ist, Rad für Rad, einzeln rauf und

    runter.

    Wenns unbedingt achsweise sein muss, gut mit Unterstellböcken sichern.

    Anheben geht gut hinten unterhalb der Zapfwelle. rechts und links an

    der "Ecke" des Getriebes.

    Oder eben mittig, hinten, unterhalb der Heckzapfwelle.

    Verbiegen kannst nix.

    Vorne entweder mittig an der Achse, oder einzeln, rechts und links aussen,

    unterm Achsschenkel, oder sonst einem Punkt der Vorderachse.

    Wenn aus dem Ölfilter kein Öl rausläuft, ob das ein Problem ist?

    Denke mal, nein.

    Der ist bei den 10ern wie bei den 20ern seitlich rechts am Block angeschraubt.

    Und steht "auf dem Kopf".

    Läuft halt das Öl nach ein paar Stunden raus.

    Völlig normal.

    Wenn ich an meinem 820 Ölwechsel mache, schraube ich den Ölfilter

    frühmorgens ab, gibts keine Sauerei.

    Das Öl ist über Nacht in die Wanne getröpfelt.

    Kann aber auch sein, wenn der Interfall nach genau einem Jahr

    kommt, dass das System so eingestellt ist?

    Bei flexiblem Intervall, fährt man meist auch bei viel Kurzstrecken,

    länger als ein Jahr, bevor das System zwecks Wechseln mault...

    Guter Spruch: "Wenn ein Öl eine Freigabe hat, kann man es getrost nehmen.

    Wer Premium will, der muss es auch bezahlen".


    Seh ich auch so.

    In der GA- Zeit ist es schon sinnvoll, das einzufüllen, was vom Hersteller

    erwünscht ist.

    Danach aber, spielen Freigaben und Preis auch eine Rolle!

    "Ab in den Osten?"

    Wegen der Kupplung.

    Kann bei 8000 Stunden vorkommen.

    Ist halt ein Verschleissteil.

    Aber sind dort die besseren Mechaniker, ist uns der Osten "über?"

    Sorry, aber das hört sich so an, als können wir hier nur noch "neu".

    Und der "Osten" repariert anscheinend noch.

    Ist mit "Lorsch" vielleicht "Lorch" gemeint?

    Bin im Besitz eines "Lorch Export 2000".

    Das Ding tut hier seit mehr als 30 Jahren zuverlässig

    seine Arbeit.

    Das Schlauchpaket wurde vor eingen Jahren erneuert.

    Eigentlich normaler Verschleiss.

    Drahtrolle und Gasflasche müssen halt bei Bedarf erneuert

    werden.

    Ich kann mich jedenfalls nicht über das Gerät beschweren, würde

    bei Bedarf möglichst die gleiche Marke wieder kaufen.

    Man muss halt entsprechend vorsichtig bei angebauten, zapfwellengetriebenen

    Geräten sein.

    So ganz ungefährlich ist es nicht.

    Zum Anbauen der Zapfwelle soll/muss laut BA der Motor eh aus sein.

    So kanns einem schon mal den Arm nicht abdrehen, beim Aufstecken

    der Welle auf den Stummel.

    Beim Motorstart läuft das angebaute Gerät, wenn es relativ leicht zu

    drehen geht, sofort mit an.

    War bei identischem Defekt an meinem 1120 so.

    Bei vollem Miststreuer ist die Zapfwelle stehengeblieben.

    Nach dem Abladen sind Streuwalzen und Kratzboden weitergelaufen,

    trotz "Zapfwelle aus".

    Abhilfe bringt, Traktor trennen, Bremsbänder erneuern.

    Die verschlissenen Bremsbänder verursachen auch "schwarzes" Getriebe-

    öl.

    Und der Getriebeölfilter hat gut zu tun.

    Wenn das ein Serienfehler gewesen wäre, müssten alle

    Traktoren dieser Modellreihe nachgerüstet worden sein.

    Hat man davon gehört?

    Sollte halt ein "Ausreisser" in der Produktion gewesen sein.

    John Deere achtet schon darauf, dass seine Standards in der

    weltweiten Produktion eingehalten werden.

    Und, was hast du gegen die Italiener?

    Der italienische Ferrari begegnet dem germanischen Mercedes

    in der Formel 1 durchaus auf Augenhöhe.

    Obwohl das Zeugs grösstenteils in England produziert wird.

    Scheint also immerhin der Fortschritt auch bei den neueren

    Traktormotoren angekommen zu sein, wenn die Kurbelgehäuse-

    Entlüftung nicht mehr einfach ins Freie bläst.

    Beim Pkw wird dieses Abgas meist in den Luftfilter geleitet.

    Mitgerissenes Motoröl tröpfelt durch eine Leitung aber zurück

    in den Motor/ Kurbelgehäuse/ Ölwanne.

    HCH_JD_300 schreibt, dass er fast erstickt ist,als er mit dem Spalter

    gearbeitet hat.

    Es bringt viel, wenn man sich ein Rohr bastelt, das diesen Auspuffqualm

    nach oben wegleitet.

    Wenn einem das Kurbelabgas nicht "schmeckt", kann man es ins

    Ansaugrohr des Motors leiten.

    Muss man halt selber bauen.

    PKWs fressen das Kurbelabgas schon lange, nur die Traktoren

    blasen einfach ins Freie.

    Kann man ändern, wenn man will.

    Ja. Auch "Stand der Technik".

    Und der ehrwürdige T300 ist im Cowboyland zum

    Einsatz auf dem Feld konzipiert worden.

    Volllast bei geringer Geschwindigkeit.

    Hier fahren jetzt die letzten Exemplare Sonntags mit

    Höchstgeschwindigkeit zu "Treffen" bei jedem Dorffest.

    Was solls, wenn so ein ca. 60jähriges Exemplar alters-

    und konstruktionsbedingt ein bisschen raucht?