Erfahrungen mit Leihmaschinen

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  • Hallo!

    Nutzt ihr Leihmaschinen oder verleiht ihr sogar selbst?

    Wie wird das bei euch gehandhabt mit Pflege und Wartung?


    Mein miststreuer ist 21 Jahre alt und kaputt. Die Reparatur wird 8-10000 Euro kosten. Ein vergleichbarer neuer Streuer liegt je nach Hersteller zwischen 25 und 40000 Euro. Einen Streuer zu leihen würde mich ca 2500 Euro pro Jahr kosten.

    Es hat jetzt 4 Wochen gedauert einen Streuer zu bekommen- 3x wurde mir abgesagt, weil etwas kaputt war. Und als ich ihn endlich zu Hause hatte, war das erste ein platter Reifen. Das nächste dann das Auftauen, weil der Vornutzer es nicht nötig hatte, das streuwerk zu reinigen, usw...

    Für mich ist nach diesem Erlebnis auf jeden Fall klar, dass ich einen eigenen Streuer wieder haben will!

    Und den möchte ich dann durch verleihen auslasten. Aber wie gehe ich sicher, dass damit auch vernünftig umgegangen wird?

  • Ich hab das etliche Jahre praktiziert, den Streuer an 3 Nachbarn im Dorf verliehen. Ich hab ihn immer dazwischen gewartet, hat gut funktioniert, auf Vertrauen, ohne Stundenzähler. Es ist auch jeder abrechnen nach Maschinenringtarif vorbeigekommen. Irgendwann ist die Zahlungsmoral gesunken, ich hab nicht die Zeit, jedem ums Geld nachzulaufen, da hab ich die Sache wieder eingestellt.

    Wenn Du es machen willst, dann gleich mit Stunden- oder Fuhrenzähler. Und pass auf, das die Ausleiher nicht zu starke Traktoren anspannen, sonst gibts teure Reparaturen.

    LG Meki

  • Thema verschoben da nix mit Mitglieder Vorstellung zu tun



    Da würd ich dir raten nimm einen für 25000 und nutze ihn selber.

    Irgendwas wird immer sein und dann ärgerst dich wieder genau so wie jetzt.

    Ich leihe mulcher , Walze und Dungstreuer aus. Allerdings alles von Maschinen Gemeinschaften.

    Zudem bin ich mit dem gemeinschafts maissägerät unterwegs.


    Verliehen habe ich schon den Kipper und siloverteiler aber nur an einen Kollegen und nicht sehr oft.


    Man muss sich immer im Klaren sein dass immer etwas kaputt gehen kann auch wenn man gut aufpasst.

  • ich frage mich gerade, wie ich in den richtigen Bereich komme, da ich nicht mal auswählen konnte vom Handy :-Pfeif


    Der Verleih und die Abrechnung würde über den maschinenring erfolgen und ein fuhrenzähler wäre natürlich ein muss.

    Das mal was kaputt geht ist auch klar- aber sollte man irgendwelche Verhaltensregeln aufstellen, oder wird das sowieso ignoriert?

  • Das mal was kaputt geht ist auch klar- aber sollte man irgendwelche Verhaltensregeln aufstellen, oder wird das sowieso ignoriert?

    Wenn sowas ignoriert wird, musst du durchgreifen. Bekommt der die Maschine nicht mehr und fertig. Sonst denken sich die anderen auch: Warum muss ich das so machen?...


    Welche Frage ich mir hierzu auch noch stellen würde: Wie sieht das im Falle eines Unfalls aus? Ich denke nicht, dass hier die Versicherung deines Schleppers dann auch automatisch den schaden durch andere Verursacht zahlen wird.


    Zudem musst du dir bewusst sein, dass der Wartungsaufwand bei Verleihmaschinen deutlich höher ist, als fährt man nur selbst mit.
    Wir sehen das hier immer bei dem Kalkstreuer den wir vom Landhandel direkt mit leihen: Streuer gearde voll, aber dann ist das Band nicht stramm genug und läuft nicht an... All solche Sachen. Jeder stellt die Maschine ab, grob säubern oder gar Mengel beim abgeben aufzeigen macht kaum einer...


    Wir selbst verleihen unseren Mulcher, allerdings dann nur mit Trecker und Fahrer. So bleibt der vernünftige Umgang mit der Maschine gewährleistet. (zumindest in unseren Augen)


    Vor einigen Jahren hatten wir hier auch einen 4 reihigen Maisleger in einer Gemeinschaft, dass war immer ein graus.

    Jeder stellt die Maschine für seine Bedürfnisse ein, was bei dem alten Becker Maisleger echt immer nen Krampf war...

    Jeder stellt die Maschine zurück, für die Wartung und Reperatur fühlte sich hinterher keiner mehr verantwortlich.


    Exakt so stellt man sich sowas NICHT vor...


    Ich für meinen Teil, würde vorallem solch relativ hohe Investitionen nur selbst nutzen. Wenn überbetrieblich, dann mit einem von mir gestelltem Fahrer.


    Aber am Ende muss hier jeder seine Erfahrungen selbst sammeln. Wir kennen deine potenziellen Kunden nicht, wissen somit auch nicht, wie diese mit deinen Maschinen umgehen.

  • Ideal wäre es, wenn Du, genügend Zeit hättest, ein Komplettpaket Streuer, Traktor und Fahrer anbieten könntest. Da bräuchte der Kunde nur eine schlagkräftige Ladegerätschaft, und der Streuer wird ordentlich eingesetzt.

    Wenn Du ihn solo verleihen willst, dann mußt Du einen massiven kaufen, Tebbe oder Bergmann, aber da bist schnell bei Summen, die ins astronomische gehen.

    Ich schätze, bei Deiner eigenen Auslastung würde sich ein neuer, einfacherer Streuer auch rechnen, und Du hast dür viele Jahre keine Sorgen mit Ausleihen oder Verleihen. Hab ich nach Beendigung des Verleihens auch so gemacht.

    LG Meki

  • also der Streuer den ich jetzt hier habe ist ein oehler- also nicht unbedingt eine Premiummarke....

    Gefallen würde mir ein mengele- eventuell auch ein metal fach (mengele nachbau) mit ca 12t gg. Für das gleiche Geld kriege ich auch nen komplett ausgestatteten bergmann 16t bj2003 und ein tebbe kostet nochmal 10000 mehr.

    Aber das grösste Problem ist, dass die Premiummarken in der von mir gesuchten grösse fast nur 1achser anbieten- und das funktioniert nicht im Moor wie mir mein alter strautmann trotz 700er reifen immer wieder gezeigt hat....

  • Ich hab vor 4 J. noch einen Mengele gekauft ES 11000 TA mit Tellerstreuwerk, aber so viel ich mitbekommen habe, durch Fusion mit Lely und Weiterverkauf an Fendt/Agco werden die nicht mehr produziert.

    Bergmann sind auch sehr gut, da hat bei uns ein Lohnverleiher 5 Stk. . Einen polnischen würde ich nicht kaufen, vielleicht findest Du einen leicht gebrauchten Mengele.


    LG Meki

  • Genau deswegen wird in unserer Gemeinschaft das Maissägerät nur von einem Mitglied gefahren der für die anderen im Lohn tätig ist.

    Auch die Wartung und Pflege liegt ausschliesslich in seiner verantwortung.

    So wird das schon seit der ersten Maschine anfang der 80 er jahre gehandhabt.Dies ist doch eine sehr komplexe Maschine und zudem wird sie nur einmal im Jahr kurz benötigt was schwer eine routine im Umgang zulässt.


    In den letzten beiden Sätzen kann ich Lars nur zustimmen.


    Das andere ist ,wenn du nur auserlesenen Kollegen verleihen willst gibt das auch nur unnötig Ärger.Zumindest was Kollegen im nahen Umfeld angeht.MAn sieht sich immer wieder und ein ärger löst den anderen aus.


    Was die Wartung anbelangt bist du immer in der Pflicht beim verleihen dann bist sicher das es sorgfältig erledigt wurde.Denn die nutzer werden da nicht so viel zeit verbringen wollen.

    In unserer gemeinschaft ist es so geregelt dass einer für die Wartung entlohnt wird und entsprechend danach schaut.Wenn eine Maschine aber 2 Tage unterwegs ist muss der nutzer selber tätig werden.


    Aber das grösste Problem ist, dass die Premiummarken in der von mir gesuchten grösse fast nur 1achser anbieten- und das funktioniert nicht im Moor wie mir mein alter strautmann trotz 700er reifen immer wieder gezeigt hat....


    Der Jeantil streuer den ich ausleihe hat 650/85- R38 Vielleicht wäre das eine option für dich.

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  • schöner Streuer....aber nichts für mich. Im moor läuft der einachser einfach nicht über und fällt einfach in die Löcher und wenn es in der Marsch etwas feucht ist, schiebt er die grasnarbe wie eine welle vor sich her- und dann sind 150ps vorm 8tonner ganz schnell zu wenig....

    In jedem Fall Tandem, tellerbreitstreuwerk, stauschieber, elektrohydraulische bedienung, 500er oder 600er Reifen auf 22 Zoll und lenkachse. Eine Zentralschmieranlage und kettenöler wäre sicherlich auch nicht verkehrt....

    meki : von 2017 habe ich noch Streuer von lely/mengele gefunden. Und soweit ich bis jetzt weiß, werden die jetzt von metalfach weiter gebaut...

  • habe jetzt mal ein paar Angebote bekommen:

    -Bergmann 12t Tandem, 650er Reifen, AlB, Bedienung elektrohydraulisch, Stauschieber, Tellerbreitstreuwerk für 42500 Euro inklusive Mwst- Lieferzeit ca 4 Monate

    -Strautmann in gleicher Ausstattung für 43.800 Euro inklusive Mwst- Lieferzeit 3 Monate

    -Tebbe 14t Einachs für 54000 Euro inklusive Mwst- verfügbar Ende Mai, weil schon im November 2017 bestellt. Ein Streuer in meiner Wunschausstattung könnte wohl im Februar 2019 (!) geliefert werden, wobei mir dafür keine Preise genannt werden konnten

    -Farmtech 12t Tandem, 500er Reifen und 4 stehende Walzen für 23000 Euro inklusive Mwst- sofort verfügbare Lagermaschine

    -Farmtech in Ausstattung wie Bergmann für 27000 Euro inklusive Mwst- Lieferzeit ca 8 Monate

    -Joskin 9t Jubiläumsmodell zum Sonderpreis aber mit 600er Reifen mit 1,6m Durchmesser anstatt 540er mit 1,4m, 2 stehende Walzen, Stauschieber, voll verzinkt für 27000 Euro inklusive Mwst- sofort verfügbar


    ich warte noch auf ein Angebot von Pichon, Den Samson hat mein Händler gleich von vornherein aufgrund des Preises ausgeschlossen.

    Mein Favorit ist der Bergmann- aber diese Preise sind für mich nicht finanzierbar. Der Joskin würde mir ja auch zusagen- wenn da nicht immer noch die Zweifel wären, dass er mir im Moor genauso untergeht wie mein Strautmann...

    Vorführmaschinen gibt es überhaupt nicht- sonst hätte ich ja mal testen können....

  • schöner Streuer....aber nichts für mich. Im moor läuft der einachser einfach nicht über und fällt einfach in die Löcher und wenn es in der Marsch etwas feucht ist, schiebt er die grasnarbe wie eine welle vor sich her- und dann sind 150ps vorm 8tonner ganz schnell zu wenig....

    In jedem Fall Tandem, tellerbreitstreuwerk, stauschieber, elektrohydraulische bedienung, 500er oder 600er Reifen auf 22 Zoll und lenkachse. Eine Zentralschmieranlage und kettenöler wäre sicherlich auch nicht verkehrt....

    meki : von 2017 habe ich noch Streuer von lely/mengele gefunden. Und soweit ich bis jetzt weiß, werden die jetzt von metalfach weiter gebaut...

    Naja du vergisst eine Sache. Die räder sind DEUTLICH größer als an deinem 2 achser den jetzt gekauft hast. Ich denke mal der 1 achser hätte mit RDA im Moor besser als der 2 Achser gelaufen. Kann man sich ja mal ausrechnen in Terranimo.

  • Mein strautmann hatte 700/50/26.5 mit ca 1,4m Durchmesser. Ob da der 540er mit 1,8m Durchmesser soviel besser läuft, glaube ich nicht. Fakt ist aber, dass der geliehene Tandemachser diese Probleme nicht hatte- genauso wie der Vorgänger des strautmann.