Dragone VP280

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  • Da es so langsam mal wieder Zeit wird für einen kleinen Fahrbericht, kommt hier nun einer zum Dragone VP280 Schlegelmulcher.

    Zunächst aber mal ein paar Technische Daten:
    Arbeitsbreite: 280 cm
    Gesamtbreite: 298 cm
    Gewicht: 1195 kg
    Schlegel: 30
    Anbau: Front / Heck
    Seitenverschiebung: Hydraulisch
    Rotordurchmesser: 300mm / mit Schlegel 600mm

    Die Arbeitsqualität des Dragone ist durchweg sehr positiv, selbst Plattgefahrene Stoppeln werden durch den Sog noch sehr gut gemulcht. Hauptsächlich fahren wir den Mulcher im Frontanbau mit dem 6170R (die Bilder sind noch von letzten Jahr mit dem 6930).

    Anfangs gab es ein paar Probleme mit den Keilriemen, die Italiener haben hier leider in der Betriebsanleitung etwas geschlampt und dieses Thema nicht beschrieben. Die Spannung der Keilriemen erfolgt automatisch per Feder, leider war der Spannbügel zu fest geschraubt so das dieser sich nicht mehr bewegen konnte, dieses führte letztlich nach wenigen ha zum Reißen der Riemen da diese sich auf der Scheibe gedreht haben.

    Der nächste Versuch startete dann mit fest angezogener Feder da alle gesagt haben wenn die Riemen sich drehen, waren sie zu lose. Das Ergebniss war hier das die Riemen warm wurden, sich gedehnt haben und sich in folge dessen wieder verdreht haben und gerissen sind.

    Also neuer Versuch neues Glück, diesmal vorher bei der Firma Vogt angerufen und gefragt wie das nun mit den Riemen ist, Ergebnis war Spannarm gelockert und die Federvorspannung ganz lasch gestellt da hier schon genug Zug drauf ist. Von dem tag an war ruhe und man sieht immer schön wie der Spannarm sich bei jeder Drehzahländerung bewegt.

    Die Keilriemen des Dragone werden übrigens sehr warm, man sollte also beim anpacken aufpassen und Handschuhe anziehen.

    Nachteilig fällt bei dem Mulcher auf das sich unter der Abdeckung der Keilriemen der Schmiernippel der Spannrolle befindet, alle anderen Schmiernippel wurden dabei nach aussen geführt. Schade hier hätte man sich ein Loch im Deckel gewünscht zum Schmieren.

    Fährt man in größeren Mulchmassen, empfiehlt es sich einen Schlepper mit ordentlich PS davor zutun, den 6170R kann man im hohen 2 Jahre alten Gras schon gut ans Limit fahren, 8kmh waren aber durchaus möglich.

    Im hohen Dichten bestand, kann es gerne mal vorkommen das etwas vorne an der Kufe hängen bleibt durch die abgerundete Form, dieses passiert jedoch wirklich nur bei Extremen mengen.


    Problematischer gestaltet sich das Mulchen von größeren Brombeerhecken, diese wollen irgendwie immer über den Mulcher her anstelle dadurch zu gehen was dann dazu führt das man sie mehr vor sich her schiebt.

    Ansonsten ist aber selbst das Mulchen von Geäst kein Problem, 10cm habe ich durchaus selber schon gemacht, angegeben ist er bis 12cm.

    Beim Abstellen ist darauf zu achten das man etwas unter die Kufen stellt, ansonsten kippt er über die Stützwalze zu weit nach vorne was das Ankuppeln im FKH problematisch macht.

    Die Arbeitstiefe lässt sich bequem über die Stützwalze einstellen, hierfür sind Links und Rechts jeweils eine Imbusschraube zu lösen. Die Walze lässt sich recht leicht bewegen womit man sie bequem mit einer Hand in der Höhe führen kann um die Schraube in das passende Loch zu setzen.

    Im großen und ganzen sind wir sehr zufrieden mit dem Mulcher und würden ihn auch wieder kaufen.

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