John Deere Rasentraktor x305r

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  • Moin,


    da auch ich mich jetzt "Eigentümer so eines kleinen Treckerchens aus Horicon" nennen darf, auch mein kurzer Bericht, auch wenn der Mäher jetzt erst knapp 5 Betriebsstunden auf der Uhr hat.


    Einige Dinge, die mir bisher aufgefallen sind:


    positiv:

    • Die Maschine kann klettern. Also es rutschen im Zweifelsfall eher die Hinterräder durch, als das die Kraft im Antrieb versickert.
    • das Gebläse / Häcksler macht den Fangkorb gut voll. Ich komme wesentlich weiter bevor ich wieder zum Komposthaufen muß.
    • Alle sagen, daß das Gebläse-Mähwerk extrem laut sei, ist es aber nicht. Also ich kann es ohne Gehörschutz fahren.
    • Die Messer laufen schräg versetzt, so daß sich deren Rotationskreise nicht überschneiden. Entsprechend braucht man keinen Zahnriemen zur Synchronisation und das Mähwerk kann sich nicht selber zerstören, wenn die Messer aneinander schlagen.

    negativ:

    • auch der x305r neigt noch zu verstopfen, wenn er nicht nur Gras sondern auch altes Laub aufsammeln soll (ok, es war eine 20cm dicke Laubschicht)
    • die Bedienung ist vergleichsweise kompliziert. Das hängt wohl mit der Sicherheitsschaltung zusammen. So geht der Mäher nur an, wenn man auf der Bremse steht und das Mähwerk nur, wenn man nicht auf der Bremse steht. Muß mich wohl erst noch dran gewöhnen.
    • Der Tempostat kann gefährlich werden, wenn man damit unter Bäumen durchfährt. Um mit dem Fuß ans Bremspedal zu kommen, braucht der Fuß einen langen Weg und entsprechend viel Zeit.
    • Wenn man einen Schlüsselanhänger benutzt, hängt der genau vor dem Schalter fürs Mähwerk.


    Wie gesagt, was das Verstopfen angeht, hatte ich beim normalen Mähen keine Probleme. Erst als ich versucht habe eine 20cm dicke Laubschicht, die auf ca. 100m² der Wiese lag, mit einzusammeln, ging das Gebläse dicht. Trotz komplett hochgezogenem Mähwerk (10cm Schnitthöhe) schob es da aber auch das Laub von oben in die Mechanik des Mähwerks. Da half es auch nicht so langsam zu fahren wie nur möglich. Der Häcksler / das Gebläse ging dicht. Das kann man aber schon im Ansatz hören kurz bevor es zumacht. Wenn das Gebläse dann dicht ist, rutscht der Keilriemen durch, es quietscht und stinkt nach Gummi.


    Im Netz wird immer erzählt, wie man den Auswurfschacht mit einem Besenstil frei bekommt. Vergesst das bitte ganz schnell. Den oberen halben Meter des Auswurfkanals bekommt man damit frei. Aber das geht auch mit eigenen Händen (Schlüssel abziehen!). Aber weiter unten ist der Schacht gebogen und da geht dann mit dem Besenstil nichts mehr. Das Zauberwort heißt da "Laubgebläse". :thumbup:


    Einmal für 20-30 Sekunden reinhalten, pusten und selber in Deckung gehen, weil das ganze Zeug dann aus dem Schacht rausfliegt. Nach 30 Sekunden ist der Schacht dann wieder frei, wo andere über eine Stunde dran rumprukeln.

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