Lemken Juwel 8V

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  • So den wollen wir mal wieder einen kleinen Fahrbericht zum Lemken Juwel verfassen welcher nun neu bei uns auf dem Betrieb ist.
    Viel kann ich zwar noch nicht sagen da der Pflug erst 10ha gesehen hat aber mann kann ja erweitern sobald sich neue Erkenntnisse ergeben.


    Fangen wir mal mit der Ausstattung des Objektes an. Es handelt sich um einen Lemken Juwel 8V als 5+1. Die 1 ist deswegen durchgestrichen weil der 6te Körper nicht Montiert ist.

    Ausgestattet ist der Pflug mit DuraMaxx Streifenkörpern, Unirad, TurnControl Fernbedienung.

    Die Aktuelle Arbeitsleistung beläuft sich auf rund 30ha womit zum Thema Verschleiss noch nicht soviel gesagt werden kann.


    Was bisher aber sehr Positive auffällt ist die Elektrohydraulische Schnittwinkel Verstellung von der Kabine aus, Furchen am Rand oder im Stück lassen sich so sehr einfach komplett zu Pflügen womit man sich den Grubber Strich für die Furchen gut sparen kann.


    Beim Drehen fällt auf das der Pflug eine Eingebaute Durchfluss Drosselung hat womit der Pflug zum ende des Drehvorganges Langsamer wird und nicht mehr schlägt. Das drehen bei voller Schnittbreite (55cm je Körper) dauert mit einschwenken rund 13 sec was beim Wenden nun zu keinen Wartezeiten führt.


    Dank dem Memory Zylinder welcher beim Drehen des Pfluges den Pflug einschwenkt entsteht eine sehr große Bodenfreiheit wodurch man sich nahezu keine Gedanken machen muss das, das Stützrad gegen den Boden schlägt. Ausserdem ist der Memory Zylinder so ausgelegt das wirklich nur der Rahmen eingeschwenkt wird und nicht wie früher üblich die Schnittbreite eingefahren wird. Dieses trägt zu einer enormen Material Schonung bei da es nur noch einen Bewegten Punkt gibt.


    In Punkto Einstellen überzeugte der Juwel ebenfalls positive, dank Optiquick lässt sich der Pflug sehr leicht und schnell an den Schlepper anpassen. Da wir aber keinen Packer mit führen und immer mit dem selben Schlepper Pflügen sind diese Einstellungen für uns nur einmalig Wichtig.


    Auf der Straße ist der Pflug in etwa Bündig mit der Schlepper aussen kante, wichtig ist aber hier genügend Frontballast da der Pflug doch schon recht schwer ist weshalb es sich auch empfiehlt bei weiteren Strecken den Pflug auf dem Stützrad zu fahren. Der Umbau erfolgt in weniger als 1 Minute wen man es 2 3 mal gemacht hat. Auf dem Stützrad gefahren merkt man schon eine Deutliche Entlastung der Schlepperachse, jedoch muss man sich erstmal daran gewöhnen das der Pflug beim fahren Quer steht.


    Das umfahren von Kurven stellt kein größeres Problem da, der Pflug schwenkt zumindest nicht mehr oder weniger aus als wenn er in der 3 Punkt gefahren wird.


    Was bisher am Pflug eher negative auffällt ist die Tatsache das er 36 Schmiernippel besitzt was 4 mehr sind als der Schlepper selber (Hubspindeln, Kabinenfederung, FKH und Kadernwelle (die eh niemand schmiert) mitgezählt).


    Ansonsten fällt noch negative auf das, das Stützrad keine Skalierung für die Arbeitstiefe hat, das Einstellen der Arbeitstiefe ist dank Stecksystem zwar einfach, eine Skalierung welche mir die Reale Tiefe anzeigt wäre aber trotzdem sehr schön.


    Ob die Standzeiten nun wirklich so super sind mit den Streifenkörpern wird die Zukunft zeigen, die Idee mit den geklebten Haken ohne Bohrungen im Material ist jedenfalls nicht schlecht wenn das Material dann wirklich soviel Haltbarer ist.


    Edit 14.03.2016:
    Inzwischen hat der Juwel ja einige ha runter und das erste mal wurden die Spitzen getauscht.


    Negativ fällt in der Zwischenzeit doch zunehmend das Stützrad auf das öfters mal mit gebrochenen Schrauben glänzt. Selbst Schrauben mit 30er SW die nur 2 Eisen über eine Distanzhülse Klemmen brechen trotzt 8.8.
    Des Weiteren gibt es noch eine kleinere Imbus Senkkopfschraube die öfters mal bricht wozu dann das halbe Stützrad demontiert wird.
    Bisher lag das Stützrad zwar noch nicht daneben aber so Top ist das auch nicht.

    Ausserdem ist inzwischen der Vario Zylinder leicht undicht.

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